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Akzeptanz von technologischen Innovationen. by Jörg Königstorfer, Prof. Dr. Andrea Gröppel-Klein

By Jörg Königstorfer, Prof. Dr. Andrea Gröppel-Klein

Jörg Königstorfer betrachtet den Entscheidungsprozess für bzw. gegen technologische Innovationen am Beispiel mobiler Internetdienste. Er entwickelt Lösungsansätze für die drei Hauptprobleme der Akzeptanzforschung: Die Beachtung von Emotionen im Entscheidungsprozess, die Berücksichtigung des Pro-Veränderungsbias und die Zuschreibung von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen bei der Adoption von Innovationen.

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Folgt hier den Erkenntnissen aus der Theorie der kognitiven Dissonanz nach Festinger (1957). 14 In Tabelle 42 im Anhang wird ein Überblick über die empirischen Studien gegeben, die unter Anwendung der Diffusionstheorie im Mobile Commerce durchgeführt wurden. 1 Überblick über den aktuellen Stand der Akzeptanzforschung 23 duen aus bestimmten Absichten ergibt, dieses Verhalten auszuüben. Die Verhaltensabsicht wiederum wird von der Einstellung einer Person – einem persönlichen Faktor – sowie von sozialen Einflüssen – einem von Mitmenschen ausgehenden, von außen auf ein Individuum einwirkenden Faktor – determiniert.

Sheppard, Hartwick und Warshaw 1988, S. 325). Die TRA wird in der Literatur kritisiert, da in dem Modell beispielsweise keine Verhaltensreaktionen erklärt werden können, die impulsiv getätigt werden, emotional begründet sind, aufgrund von Habitualisierungen entstehen oder von unbewussten Prozessen beeinflusst werden (vgl. Hale, Householder und Green 2003, S. ). Mit der Entwicklung der Theory of Planned Behavior wird das Ziel verfolgt, die Erklärungskraft der TRA um Situationen, in denen Individuen keine vollständige Kontrolle über ihr Verhalten haben, zu erhöhen.

Doch worin liegen die Gründe für diese Fehlprognosen, und was sind die Ursachen für die hohen Flopraten, die von Unternehmensseite angeführt werden (vgl. B. Moore 1999, S. ; Myers und Sweezy 1978, S. )? Antworten auf diese Fragen bietet die Einnahme einer Konsumentenperspektive: Eventuell sind Konsumenten nicht dazu bereit sind, ihr jahrelang eingeübtes Verhalten zu ändern, eventuell existieren Werthaltungen und Einstellungen, die dazu führen, dass Konsumenten keinen Drang zur Befriedigung von Bedürfnissen mit einer technologischen Innovation verspüren, die Nützlichkeit von neuen Produkten bzw.

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