Mueller Report Books

German 8

Aufbruch in den Weltraum: Grundlagen und Möglichkeiten der by Philip E. Cleator

By Philip E. Cleator

"Aufbruch in den Weltraum" schließt sich an mein Buch "Rockets via area" an, additionally an jenes - wie damals die ausgezeich= nete, aber beharrlich ablehnende Zeitschrift Nature schrieb - "ein wenig voreilige Werk über die Möglichkeiten der Weltraumfahrt mit Raketen", das im Jahr 1936 erschien. In diesen scheinbar schon so weit zurückliegenden Tagen struggle es große Mode, sich über die Rakete und die auf sie gesetzten, an= geblich übertriebenen Hoffnungen lustig zu machen, ein Vorrecht, das sich nicht wenige anmaßten. Inzwischen ist die Rakete aber dank der im Kriege gemachtt>n Anstrengungen ganz gehörig herangewachsen, so daß eine ironische Beurteilung heute genau so unzeitgemäß ist wie einst der Glaube an Hexen und Dämonen. Ja, guy gibt gegenwärtig für die Entwicklung von Raketengeschossen bereits so viel öffentliche Gelder aus, daß guy damit ein Dutzend Reisen nach dem Mond finanzieren könnte, wären die zuständigen Stellen zu solch einem scan geneigt. Trotz weitverbreiteten Mißbrauchs als Waffe - in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - stellt die Rakete nach wie vor das einzige uns bekannte Antriebsmittel dar, das auch im luftleeren Raum funktioniert und daher für die Erschließung des Weltalls unentbehrlich ist. Um ihre Entwicklung für diesen Sonderzweck zu fördern, begrün= dete ich im Jahr 1933 die Britische Interplanetarische Gesellschaft, in der löblichen Absicht, an der Raketenforschung, die damals bereits in anderen Ländern, hauptsächlich in Deutschland und in den united states betrieben wurde, ebenfalls praktisch teilzunehmen.

Show description

Read Online or Download Aufbruch in den Weltraum: Grundlagen und Möglichkeiten der Weltraumfahrt PDF

Similar german_8 books

Extra resources for Aufbruch in den Weltraum: Grundlagen und Möglichkeiten der Weltraumfahrt

Sample text

Das erste Flugzeug der Welt war die He 178 von Ernst Heinkel. Und der erste Strahlflug der Welt fand mit diesem Flugzeug am 27. August 1939 statt! , dessen Kompressor jedoch von einem gewöhnlichen Kolbenmotor angetrieben wurde. Der große englische Pionier des Turbostrahlantriebs F. Whittle erhielt bereits 1930 auf die heute bekannte Anordnung von Kompressor und Turbine ein Patent. 1936, nach Gründung der Firma Power Jets Limited begann er mit der Entwicklung, praktisch also zur gleichen Zeit, als Heinkel und 'V.

Er ist damit einer der führenden Raketen= ingenieure der USA und der Welt. Der V 2 folgten amerikanische Forschungsraketen; kleine, wie die "Aerobee", größere, wie die "Viking", die im Mai 1954 255 Kilo= meter Höhe erreimte. Das Projekt "Bumper" vereinigte die kleine amerikanische Rakete Wac Corporal und die V2 zu einer großen zweistufigen Rakete "Bumper Wac". Am 24. Februar 1949 flog die Wac Corporal, namdem sie auf der V 2 bis auf 35 Kilometer Höhe geritten war, 403 Kilometer weit in den Weltraum hinaus.

31 Wie auf Verabredung brachten alle Parteien die neuen Raketen= waffen in der nicht so sehr geheimnisvollen oder beeindruckenden, aber auf jeden Fall einfachen Form der bereits seit etwa 700 Jahren bekannten Pulverrakete heraus. Natürlich wurden Verbesserungen angebracht, wie zum Beispiel Kordit an Stelle von Schießpulver als Treibsatz. Man schuf Abschußgestelle für ganze Salven, ent= wickelte Starthilfen für Flugzeuge und eine Vielzahl besonderer Raketenwaffen für den Nahkampf, wie die amerikanische Bazooka oder die deutsche Panzerfaust.

Download PDF sample

Rated 4.68 of 5 – based on 42 votes