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Die Innervation der Harnblase: Physiologie und Klinik by Helmut Denning

By Helmut Denning

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook documents mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Sleek high-pressure-high-temperature tools, almost always built in the final 20 years, have vastely prolonged the pressure-temperature-region for synthesis paintings from strain of approximately a thousand atm. at temperatures as much as zero 500 C two decades aga to a couple one hundred thousand atm. and temperatures weH above zero 4000 C at the present time.

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Vergleich zwischen Verletzungen des Lumbosakralmarks und höheren Rückenmarkverletzungen . Man hatte früher, wie erwähnt, geglaubt, Verletzung der Blasenzentren im Rückenmarkmüsse zu Blasenliibmungmit dauerndem Harnträufeln führen. DieBeobachtung hat die Theorie nicht bestätigt. Das dauernde Harnträufeln ist eine der allerseltensten Erscheinungen bei Läsion des Nervensystems. Walker hat es unter 70Rückenmarkverletzten nie beobachtet. IchselberhabedasH amträufelneinmalgesehenane inemMannmitLues cerebrospinalis, die offenbardie Blasenzentrenganz besondersstark betroffen hatte.

Für den letzteren Fall könnte man noch annehmen, daß Schleimhautnerven, die sonst keinen Schmerz vermitteln, entsprechend der Goldscheidersehen "Umstimmung" der Nerven im entzündeten Gebiet jetzt Schmerz hervorrufen könnten. Gegen den faradischen Strom verhält sich die Blasensensibilität anders als die des Darmes. Während am Darm die faradische Reizung der Schleimhaut und die dabei auftretende lokale Muskelcontraction nicht schmerzt, ist die faradische Reizung des Blaseninnern schmerzhaft, obgleich es nach den Untersuchungen von Wal tz zu keiner allgemeinen Blasencontraction kommt.

Andere Bedingungen liegen auch bei der krankhaft entzündeten Blase vor. Hier macht der konzentrierte Harn häufigeren und schmerzhafteren Drang als der dünne (s. a. Protokoll 7). Ich ha~e aber bei Cystitis nicht viele Versuche gemacht, weil die Ergebnisse zu unsicher sind. Der Grad der Cystitis wechselt schnell von Tag zu Tag, außerdem wird die Blase oft nicht ganz entleert. Einfüllungsversuche verbieten sich natürlich, da sie schädlich wirken könnten. Manche Stoffe, z. B. Bier oder scharfe Gewürze, machen öfters starken Harndrang.

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